Unser Lupinenkaffee im BACKPAPIER

Wir freuen uns riesig über die Vorstellung unserer Rösterei in der weihnachtlichen Winter-Ausgabe des Magazins BACKPAPIER (12/25). Kaffee & Genuss: Einblick in das Rösthaus DUNKELSTEINER COFFEE und die Welt von Bio- und Lupinenkaffee.

Presseartikel über DUNKELSTEINER COFFEE im Magazin BACKPAPIER
Presseartikel über DUNKELSTEINER COFFEE im Magazin BACKPAPIER
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Lupinenkaffee – noch nie gehört?

Mitten im mystischen Dunkelsteinerwald nahm eine außergewöhnliche Reise ihren Anfang: Als Petra Leitner 2018 begann, die Kerne der Coffea-Arabica-Kirschen zu rösten, verwandelte sie nicht nur Rohbohnen in aromatische Kostbarkeiten – sie hauchte einem Herzensprojekt Leben ein. Mutig wagte sie später den nächsten Schritt und verarbeitete erstmals auch in der Region angebaute Süßlupinen, um einen Kaffeeersatz zu schaffen, der ebenso erdig wie überraschend ist.

Zum fünfjährigen Jubiläum übersiedelte das DUNKELSTEINER Rösthaus 2023 nach St. Pölten – und mit ihm ein Stück Magie des Dunkelsteinerwaldes. Im selben Jahr wurde der aus Süßlupinen kreierte „DA’BIOLUPI“ als Bio Austria Produkt des Jahres ausgezeichnet und unterstrich, was Petra Leitners Arbeit ausmacht: Vision, handwerkliche Perfektion
und die Liebe zur Natur.

Heute steht das DUNKELSTEINER Rösthaus als erste dreifach zertifizierte Bio-Kaffeerösterei Österreichs – mit Bio-, Bio-Austria- und Demeter-Siegel – für ein bewusst klein gehaltenes, doch sorgfältig kuratiertes Sortiment aus Arabica- und Lupinenkaffees. Ein Ort, an dem Leidenschaft riechbar, schmeckbar und spürbar wird.

Wie begann Ihre Leidenschaft fürs Rösten?

Petra Leitner: Schon als Kind habe ich mit der Mühle und der Maschine meiner Eltern meine ersten kleinen Kaffeeexperimente gemacht. Durch meinen früheren Beruf im Reisebüro bin ich viel gereist – sogar bis zu Kaffeeplantagen in Brasilien. In der Abendschule habe ich meine Englisch-Matura über Kaffee geschrieben, ohne zu ahnen, dass ich irgendwann einmal eine eigene Rösterei eröffnen würde. Was mich besonders fasziniert: Kaffee verbindet Menschen. Ich habe das schon als Kind so wahrgenommen. Wenn Besuch kam oder die Großeltern da waren, saß man gemütlich zusammen, plauderte – und Kaffee war immer Teil dieses Moments. Kaffee ist für viele eine kleine Auszeit, ein kurzes Durchatmen. Ich finde es schön, dass Menschen sich bewusst Zeit dafür nehmen. Ich möchte ein Stück Leichtigkeit weitergeben. Eine kleine Auszeit, die gut tut und Freude macht.

Sie rösten nicht nur sortenrein, also vermischen keine Herkünfte, sondern auch ohne Software-Unterstützung. Warum?

Es gäbe Software, um immer dieselben Röstkurven zu fahren. Aber das möchte ich nicht. Jede Bohne verhält sich anders – die Feuchtigkeit, die Temperatur draußen etc. – all das macht einen Unterschied. Ein Computer kann dieses Feingefühl nicht ersetzen. Ich möchte alles selbst in der Hand haben und es ist ehrliche Handarbeit – genau das macht meinen Kaffee aus.

Wie kam es zum Lupinenkaffee?

Ein junger, engagierter und innovativer Landwirt brachte mir Süßlupinen aus eigenem Anbau und fragte: „Kannst du mir daraus Kaffee machen?“ Ich hatte damals noch nie davon gehört und war sofort neugierig. Ich habe mir eine Packung Lupinenkaffee gekauft, um einen Richtwert zu bekommen – und dann einfach losgelegt. Schon der erste Versuch war gut, aber ich habe weiter verfeinert, weil ich mehr Tiefe wollte, mehr Nähe zum klassischen Kaffeeprofil. Heute bin ich begeistert von der Lupine – ein regional angebautes Produkt, das ich direkt am Feld sehen kann. Ich kenne die Herkunft zu 100%.

Was zeichnet Lupinenkaffee aus?

Lupinenkaffee ist koffeinfrei und er ist richtig gesund – rund 32 Prozent Eiweiß stecken in der Rohbohne. Das macht ihn besonders wertvoll. Die Nachfrage steigt deutlich. Rohkaffee ist teuer geworden, es gibt Ernteausfälle, aber gleichzeitig wächst die Kaffee-Nachfrage weltweit enorm. Viele suchen nach Alternativen – und da ist die Süßlupine großartig. Aus regionalem Anbau, gesund, koffeinfrei. Sogar große Händler und Konzerne zeigen Interesse. Das freut mich sehr, weil ich an das Produkt glaube.

Wo bekommt man Ihre Produkte?

Man kann direkt zu mir in die Rösterei kommen – nur nach Terminvereinbarung, damit ich mir wirklich Zeit nehmen kann. Der Großteil läuft über den Onlineshop. Zusätzlich beliefere ich einige ausgewählte Regionalläden und Bauernläden im Raum St. Pölten. Auch aus der Gastronomie kommt zunehmend Nachfrage.

(QUELLE: BACKPAPIER - Ausgabe 12/2025)

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